Was ist Digitale Bildkorrelation?
Bei der Digitalen Bildkorrelation wird die Oberfläche eines Prüfkörpers
mit einer oder mehreren digitalen Kameras aufgenommen. Die Oberfläche besitzt ein
natürliches oder künstlich aufgebrachtes zufälliges Grauwertmuster.
Dieses Muster wird in kleinen Bildbereichen, den sogenannten
Facetten oder Subsets, mathematisch ausgewertet.
Die Software sucht dieselbe lokale Grauwertstruktur in nachfolgenden Bildern wieder.
Dadurch kann die Bewegung jeder Facette gegenüber einem Referenzzustand
subpixelgenau bestimmt werden. Aus den Bewegungen vieler Facetten entsteht ein
flächenhaftes Verschiebungsfeld.
Bei geeigneter Auswertung können daraus lokale Dehnungen, Hauptdehnungen,
Richtungen, 3D-Koordinaten und weitere abgeleitete Messgrößen bestimmt werden.
DIC ist deshalb nicht nur eine Bildanalyse, sondern ein quantitatives
optisches Messverfahren.